Statistik

Braunkohle wichtigster Energieträger für Sachsen-Anhalt

In den Kraftwerken in Sachsen-Anhalt bleibt die Braunkohle wichtigster Energieträger. Mit einem Anteil von etwa 60 Prozent leistete sie weiterhin den wichtigsten Beitrag zur Stromerzeugung in den Kraftwerken, gefolgt von Erdgas mit etwa 30 Prozent. Der CO2-Ausstoß sank trotz gestiegener Stromerzeugung leicht ab.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Halle (ddp/red) - Die Müllheizkraftwerke waren mit 7 Prozent beteiligt, wie das Statistische Landesamt in Halle am Dienstag mitteilte. Im vergangenen Jahr wurden in den Kraftwerken des Landes 11,1 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, das waren sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor.

CO2-Statistik

Durch den Einsatz von fossilen Brennstoffen bei der Strom- und Wärmeerzeugung stießen die Kraftwerke 10,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus. Trotz steigender Nettostromerzeugung emittierten die Kraftwerke 255.000 Tonnen CO2 weniger als im Jahr zuvor.

Das könnte Sie auch interessieren
  • München

    Oktoberfest: Riesiger Strombedarf wird mit Ökoenergie gedeckt

    Auf dem Münchener Oktoberfest verbrauchen Fahrgeschäfte und Buden die Strommenge einer Kleinstadt. Immerhin: Seit 2012 wird für die Energieversorgung ausschließlich Ökostrom und -gas bereitgestellt.

  • Ende-Mit-Kernenergie

    Energiewende fordert ihren Tribut: RWE und Eon kämpfen

    Die Energiewende ist fünf Jahre nach der Atomkatastrophe voll im Gange. Auf der einen Seite sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch und bringen neue Jobs. Auf der anderen Seite ist mit fossilen Kraftwerken kaum noch Geld zu machen – die großen Energiekonzerne leiden.

  • Hochspannungsmasten

    E.ON Bayern nimmt Bio-Erdgas-Produkt ins Portfolio

    Seit 1. März bieten die E.ON Bayern Vertrieb GmbH ihren Kunden ein neues Bioerdgas-Produkt an. Es soll einen überdurchschnittlich hohen aus Biomasse gewonnenen Gas-Anteil von mindestens zehn Prozent haben. Das bestätige ein vom TÜV-Nord ausgestelltes Zertifikat.

  • Hochspannungsmasten

    Energieriese RWE will "grüner" werden (Upd.)

    RWE will seine Stromerzeugung in den kommenden Jahren verstärkt auf erneuerbare Energien umstellen. Die aus Wind und Biomasse gewonnene Stromleistung soll sich gegenüber heute bis 2012 verdoppeln und bis 2020 nahezu verfünffachen.

  • Energieversorung

    Mehrere E.ON-Töchter erhöhen Strompreise (Upd.)

    Mehrere Töchter des Energiekonzerns E.ON erhöhen ab Mai ihre Strompreise. Davon betroffen ist neben dem Norden auch der Süden Deutschlands. In Thürigen will der Stromanbieter indes die Preise bis Ende des Jahres stabil halten.

Top