Gesprächsbereitschaft

Brandenburg setzt auf Nutzung alternativer Energien

Im Konflik um die Errichtung von Windenergieanlagen setzt die brandenburgische Landesregierung auf den Dialog von Investoren, Bürgern, Gemeinden und regionalen Planungsgemeinschaften. Das Land will sich künftig raushalten, da ansonsten die kommunale Mitsprache eingeschränkt würde.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Potsdam (ddp-lbg/sm) - Angesichts gestiegener Erdölpreise bekennt sich die brandenburgische Landesregierung zur Nutzung alternativer Energien. Wie Raumordnungsminister Frank Szymanski (SPD) gestern in der Fragestunde des Landtags in Potsdam sagte, wurde die für Windparks nutzbare Fläche zwar auf ein Prozent der Landesfläche reduziert. Dort aber ermögliche das Baurecht die großflächige Errichtung der Anlagen.

Im Streit um Windräder müsse in erster Linie in den jeweiligen Kommunen eine Lösung gefunden werden, sagte der Minister. Er wandte sich dagegen, dass das Land sich die Entscheidungen vorbehalten solle. Eine solche Verlagerung der Probleme "auf die Ebene der Landesplanung würde die kommunale Mitsprache einschränken".

Zufrieden stellende Lösungen in den Regionen setzten den Dialog von Investoren, Bürgern, Gemeinden und regionalen Planungsgemeinschaften voraus, mahnte der Minister alle Beteiligten zu Gesprächsbereitschaft.

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