Ermittlungen

Brandanschlag auf E.ON-Verwaltung

Unbekannte Täter haben einen Brandanschlag auf die E.ON-Verwaltung in Herford verübt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, warfen sie eine mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte Glasflasche im Bereich der Eingangstür an die Mauer. Der Staatsschutz sei eingeschaltet worden, hieß es.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Herford (ddp/red) - Die Flasche zerbrach, der Brandsatz erlosch anschließend von selbst. In dem Gebäude hielten sich zu der Zeit keine Menschen auf.

Zudem beschmierten die Täter die Verwaltung sowie ein Wohnhaus mit Anti-Atomkraft- und antikapitalistischen Slogans. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt rund 1400 Euro. Der Staatsschutz in Bielefeld wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

Im August 2007 hatten Linksextremisten im niedersächsischen Sarstedt auf dem Gelände der E.ON Avacon AG sechs Fahrzeuge in Brand gesteckt. Vier Transporter, ein Auto und ein Sonderfahrzeug gingen in Flammen auf. Damals entstand ein Sachschaden von 300.000 Euro.

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