Energiebörse

Börsengesetz soll für mehr Transparenz bei Strompreisen sorgen

Der letzte Woche im Kabinett beschlossene Gesetzentwurf zur Umsetzung der Beteiligungsrichtlinie (Beteiligungsrichtlinienumsetzungsgesetz) beinhaltet auch eine Änderung des Börsengesetzes, die zu mehr Transparenz beim Stromgroßhandel führen soll, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilt.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Mit der Gesetzesänderung werden die Rechte der Handelsüberwachungsstellen an den Energiebörsen, insbesondere an der Energiebörse EEX in Leipzig gestärkt, was die Transparenz und Aufsicht im Stromgroßhandel verbessert. Es sollen zukünftig auch Daten solcher außerbörslichen Geschäfte erfasst werden, deren Abwicklung über die Börse erfolgt. Damit wird das Aufdecken von Börsenmanipulationen erleichtert.

"Mehr Transparenz bei den Strompreisen ist für mich ein entscheidendes Element für mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt, von dem private und industrielle Verbraucher profitieren", so Jochen Homann, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Dazu hat das Bundeswirtschaftsministerium bereits eine Reihe von Maßnahmen veranlasst. Dieses Gesetz ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg."

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