Entscheidung

BNetzA genehmigt auch KWK-Netzentgeltzuschläge

Auf die Nachfrage mehrerer Übertragungsnetzbetreiber, ob die Anhebung des über die Stromnetzentgelte erhobenen Zuschlags nach dem KWK-Gesetz der Genehmigungspflicht nach § 23 a des Energiewirtschaftsgesetzes unterfällt, teilt die Bundesnetzagentur ein klares "Ja" mit.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (red) - Der über die Stromnetzentgelte erhobene Zuschlag nach dem KWKG (Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung) ist Teil des Netznutzungsentgelts, das der Genehmigungspflicht nach § 23 a EnWG unterfällt. Das teilte die Bundesnetzagentur heute auf Nachfrage mehrerer Übertragungsnetzbetreiber mit.

Eine Erhöhung der Netznutzungsentgelte sei, auch wenn sie mit erhöhten Zuschlagszahlungen nach dem KWKG begründet wird, nur nach Erteilung einer entsprechenden Genehmigung zulässig, führte die Behörde aus. Soweit eine Erhöhung des KWK-Zuschlags erforderlich sein sollte, werde dies im Rahmen der derzeit laufenden Genehmigungsverfahren für die Stromnetzentgelte mit geprüft.

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