Bis 12. Mai

BMU beteiligt Öffentlichkeit an NAP-Diskussion

Bis 12. Mai können die interessierte Öffentlichkeit und die Betreiber der am Emissionshandel teilnehmenden Anlagen Anregungen und Vorschläge zum NAP sowie zur Liste der teilnehmenden Anlagen mit den ausgewiesenen, voraussichtlichen Zuteilungs- und Ausgabemengen machen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (red) - Das Umweltministerium hat auf seiner Internetseite den Nationalen Allokationsplan (NAP) zur Ausgestaltung des Emissionshandels zur Diskussion gestellt. Bis 12. Mai können die interessierte Öffentlichkeit und die Betreiber der am Emissionshandel teilnehmenden Anlagen Anregungen und Vorschläge zum NAP sowie zur Liste der teilnehmenden Anlagen mit den ausgewiesenen, voraussichtlichen Zuteilungs- und Ausgabemengen machen.

Ausgangsbasis für den am 1. Januar 2005 beginnenden Handel auf EU-Ebene ist die Festlegung der Kohlendioxid-Minderungsbeiträge für die verschiedenen Wirtschaftssektoren und die am Emissionshandel teilnehmenden Anlagen, sowie die Ausstattung der einzelnen handelsberechtigten Anlagen mit Kohlendioxid-Emissionszertifikaten. Hierzu hat das Umweltministerium den Nationalen Allokationsplan für die Bundesrepublik Deutschland 2005 bis 2007 erarbeitet. Er leitet - im so genannten Makroplan - die zuteilungsfähige Kohlendioxid-Gesamtmenge ab und beschreibt - im so genannten Mikroplan - die Zuteilungsregeln für die Kohlendioxid-Emissionszertifikate.

Das Umweltministerium stellt ab sofort den NAP auf seinen Internetseiten vor. Dort ist zudem eine Liste der am Emissionshandel teilnehmenden Anlagen mit den - auf der Grundlage der Daten aus der freiwilligen Datenerhebung 2003 und des im Zuteilungsgesetz (NAPG) festgelegten Erfüllungsfaktors berechneten - voraussichtlichen Zuteilungs- und Ausgabemengen an Kohlendioxid-Emissionszertifikaten für die Handelsperiode 2005 bis 2007.

Weiterführende Links
  • Für die Beteiligung am NAP - hier klicken
Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsmasten

    Bundesregierung beschließt neues Klimaschutzprogramm

    Das aktualisierte, auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtete Nationale Klimaschutzprogramm zeigt auf, wie das anspruchsvolle nationale Klimaschutzziel für die Kyoto-Periode 2008 bis 2012 erreicht werden kann. Es geht um die Minderung der Treibhausgasemissionen um 21 Prozent bezogen auf 1990.

  • Strom sparen

    Trittin: "Rot-Grün hat in der Umweltpolitik viel bewegt"

    Der Umweltminister der rot-grünen Bundesregierung, Jürgen Trittin, hat zur Mitte der Legislaturperiode eine positive Zwischenbilanz gezogen: Mit dem Emissionshandel und der Neuorientierung in der Energiepolitik sei "Grundlegendes" passiert, so der Grünen-Politiker, der sich durch Zustimmung seitens der Bevölkerung in seiner Arbeit bestärkt sieht.

  • Stromnetz Ausbau

    Bundeskabinett bringt NAP-Gesetz auf den Weg

    Deutschland ist auf dem Weg zum Handel mit Emissionszertifikaten einen Schritt weiter: Gestern hat das Bundeskabinett das "Gesetz über den Nationalen Zuteilungsplan für Treibhausgas-Emissionsberechtigungen in der Zuteilungsperiode 2005 bis 2007" (NAP-Gesetz) beschlossen. Jetzt entscheidet der Bundestag.

  • Hochspannungsleitung

    BDI erwartet "blaues Wunder" beim Emissionshandel

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sieht Wachstum und Beschäftigung der deutschen Industrie gefährdet, wenn der Emissionshandel nach den Plänen von Umweltminister Trittin ausgestaltet wird. Das führe zu einer weiteren Erhöhung der Energiekosten.

  • Hochspannungsmasten

    BUND widerlegt die "sieben dreistesten Falschaussagen zum Emissionshandel"

    Der BUND hat dem Bundeskanzleramt eine Analyse der "sieben dreistesten Falschaussagen zum Emissionshandel" übergeben. Deutschland dürfe wegen eines "unflexiblen" Wirtschaftsministers und eines "starrsinnigen" Industrieverbandes seine internationale Glaubwürdigkeit als Klimaschutz-Vorreiter nicht verspielen.

Top