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Bis November: Deutschland importiert mehr Rohöl

Zwischen Januar bis November dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent von 97,2 auf 100,9 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 22,4 Milliarden Euro um 3,9 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im November 2004 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,1 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,0 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze stieg im Jahresvergleich im November auf 241,84 Euro. Er lag damit um 31,9 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (183,41 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im November auf 2,2 Milliarden Euro und lag damit um 551 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum.

Zwischen Januar bis November dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,8 Prozent von 97,2 auf 100,9 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 22,4 Milliarden Euro um 3,9 Milliarden Euro höher aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag somit der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 222,20 Euro im Schnitt um 16,5 Prozent höher als im Vorjahr (190,75 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 24 Lieferländern waren 2004 bislang die Russische Föderation (33,5 Millionen Tonnen), Norwegen (20,3 Millionen Tonnen), Libyen (11,9 Millionen Tonnen), Großbritannien (11,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (6,7 Millionen Tonnen). 31,7 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 20,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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