Geschäftsbericht

Bilanz 2004: Mark-E entwickelt sich weiter positiv

Der märkische Energieversorger Mark-E konnte seine Umsatzerlöse im vergangenen Geschäftsjahr auf 510 Millionen Euro steigern. Auch der Jahresüberschuss stieg leicht auf 9,7 Millionen Euro. Verantwortlich für die Umsatzsteigerung sei insbesondere der intensivierte Stromhandel gewesen heißt es im aktuellen Geschäftsbericht.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Hagen (red) - Der nordrhein-westfälische Energieversorger Mark-E hat sich laut Geschäftsbericht 2004 als regionaler Energiedienstleister weiter gut positioniert und das Geschäftsjahr den Erwartungen entsprechend zufriedenstellend abgeschlossen. Dabei wurden knapp 6.693 Millionen Kilowattstunden Strom, 2.248 Millionen Kilowattstunden kWh Gas, 915 Millionen Kilowattstunden Dampf und Wärme sowie 12,1 Millionen Kubikmeter Wasser an die Kunden verkauft. Für um drei Prozent auf 510 Millionen Euro gestiegene Umsatzerlöse sorgte insbesondere das erneut erhöhte Energiehandelsvolumen. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um fünf Prozent auf 9,7 Millionen Euro.

Die Erlöse aus dem Stromverkauf erhöhten sich um 14 Millionen Euro auf 366,7 Millionen Euro. Positiv wirkten sich hier insbesondere die um 17,3 Millionen Euro auf 65,5 Millionen Euro gestiegenen Erlöse aus dem Stromhandel aus. Der Stromverkauf hat sich laut Bericht- bei Nichtberücksichtigung des Stromhandels - gegenüber dem Vorjahr von 4.597 Millionen Kilowattstunden um 158 Millionen Kilowattstunden auf 4.439 Millionen Kilowattstunden vermindert.

Damit konnte der Jahresüberschuss 2004 im Vergleich zum Vorjahr mit 9,7 Millionen Euro leicht gesteigert werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 8,6 Millionen Euro vor.

Im Geschäftsjahr 2005 stehen unter anderem die zügige Fortsetzung der Gespräche über eine regionale energiewirtschaftliche Kooperation mit der Stadtwerke Lüdenscheid GmbH sowie eine weitere Stärkung des Erzeugungsbereiches durch die Errichtung der 400-MW-Gas- und Dampfturbinenanlage in Herdecke im Mittelpunkt, teilte das Unternehmen mit.

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