Geschäftsbericht

Bilanz 2003: Mark-E entwickelt sich positiv

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beim Hagener Energieversorger Mark-E hat sich gegenüber dem Vorjahr von 10,1 Millionen Euro um 7,4 Millionen Euro auf 17,5 Millionen Euro verbessert. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung die Ausschüttung einer 13-prozentigen Dividende vor.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Hagen (red) - Der Hagener Energiedienstleiter Mark-E versorgt in der Märkischen Region über 230.000 Privat- und Geschäftskunden sowie knapp 1900 Industriekunden über eigene Kraftwerke und den Handel an Strombörsen mit Strom und in Hagen auch mit Gas oder Wasser. Dazu wurden im Geschäftsjahr 2003 4.597,4 Millionen Kilowattstunden Strom, 2.259 Millionen Kilowattstunden Gas und 12,6 Millionen Kubikmeter Wasser an die Kunden verkauft. Das geht aus dem kürzlich vorgelegten Geschäftsbericht hervor.

Insbesondere aufgrund eines deutlich erhöhten Energiehandelsvolumens erhöhten sich 2003 die Umsatzerlöse um 70,2 Millionen Euro auf 495,8 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Millionen Euro auf 17,5 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss 2003 blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 9,2 Millionen Euro.

Die Erlöse aus dem Stromverkauf erhöhten sich um 56,2 Millionen Euro auf 352,7 Millionen Euro. Positiv wirkten sich zudem die um 37,1 Millionen Euro auf 52,5 Millionen Euro gestiegenen Erlöse aus dem Stromhandel aus. Der Stromverkauf hat sich - bei Nichtberücksichtigung des Stromhandels - gegenüber dem Vorjahr von 4.717,6 Millionen Kilowattstunden um 120,2 Millionen auf 4.597,4 Millionen Kilowattstunden vermindert.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromrechnung

    Prognose: EEG-Umlage steigt 2017 erneut

    Die EEG-Umlage soll Experten zufolge im kommenden Jahr wieder ansteigen. Hintergrund sind ausgerechnet die niedrigen Börsenpreise für die Energieversorger. Und genau deshalb werden vermutlich nicht alle Versorger die Strompreise für ihre Kunden erhöhen.

  • Ende-Mit-Kernenergie

    Energiewende fordert ihren Tribut: RWE und Eon kämpfen

    Die Energiewende ist fünf Jahre nach der Atomkatastrophe voll im Gange. Auf der einen Seite sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch und bringen neue Jobs. Auf der anderen Seite ist mit fossilen Kraftwerken kaum noch Geld zu machen – die großen Energiekonzerne leiden.

  • Stromtarife

    Stadtwerke Kiel wieder mit drei Vorstandsmitgliedern

    Nachdem die Mannheimer MVV Energie Anfang Mai einen Anteil von 51 Prozent an den Stadtwerken Kiel übernommen hat, wurden nun Stefan Grützmacher als Vorstandsvorsitzender und Arthur Bächle als Technikvorstand bestellt. Man wolle das Unternehmen "zu einer Plattform für den norddeutschen Raum" ausbauen, sagte die Kieler Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz.

  • Stromnetz Ausbau

    EWE AG entwickelt sich erfolgreich

    Die Oldenburger EWE AG hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 14,5 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro gesteigert. Der Gasabsatz erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 44 Milliarden Kilowattstunden. Der Stromabsatz stieg um 3,2 Prozent auf 13,6 Milliarden Kilowattstunden.

  • Strompreise

    TEAG festigt Marktführerschaft in Thüringen

    Das Erfurter Energieunternehmen TEAG konnte die Stromabgabe außerhalb Thüringens im vergangenen Geschäftsjahr auf neun Prozent des Gesamtabsatzes steigern. Die Umsatzerlöse stiegen von 782 Millionen Euro im Jahr 2002 auf 830 Millionen Euro in 2003. Der Jahresüberschuss indes sank.

Top