Flächendeckend

BGW: Unternehmen haben Verbändevereinbarung Erdgas umgesetzt

"Die Endverteilungsunternehmen der deutschen Gaswirtschaft haben auf Basis der Verbändevereinbarung Erdgas ihre Netzzugangsentgelte für den Netzzugang bei Erdgas flächendeckend veröffentlicht. Damit haben sie die Grundlage für mehr Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt geschaffen." Damit reagiert der BGW auf Vorwürfe des VIK.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Entgeltfindungskriterien seien in der von den Vertretern der Gaswirtschaft und den Industrieverbänden BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.) und VIK (Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.) gemeinsam unterzeichneten Verbändevereinbarung Erdgas klar definiert. In der Verbändevereinbarung sei eindeutig geregelt, dass eine Anpassung der Durchleitungsentgelte auf der Endverteilerstufe nur einvernehmlich möglich ist. Dieses Einvernehmen sei nicht mehr zu erzielen gewesen, nachdem die Industrieverbände VIK und BDI im April 2003 einseitig die Verhandlungen zur Verbändevereinbarung Erdgas abgebrochen hätten. Daher entbehrten die Vorwürfe des VIK jeglicher Grundlage.

Zudem will der BGW darauf hingewiesen wissen, dass die Verbändevereinbarung Erdgas II vertragsgemäß zum 30. September 2003 ausgelaufen ist. Die Verrechtlichung im Energiewirtschaftgesetz sei bis zum 31. Dezember 2003 befristet.

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