Neue Broschüre

BfS informiert über Rolle dezentraler Zwischenlager

Mit der Broschüre "Dezentrale Zwischenlager - Bausteine zur Entsorgung radioaktiver Abfälle" will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) über die Bedeutung der Zwischenlager für die Reduzierung der Transporte abgebrannter Brennelemente ins Ausland informieren.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Salzgitter (red) - Während im Jahr 2002 noch 43 Transporte in die ausländischen Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague und Sellafield stattfanden, 2004 elf und im ersten Halbjahr 2005 noch zwei, wurden sie nach den Vorgaben des Atomgesetzes seit dem 1. Juli 2005 völlig eingestellt. Dadurch reduziert sich auch die Anzahl der Behälter mit Glaskokillen, die aus dem Wiederaufarbeitungsprozess noch in das zentrale Behälterlager in Gorleben zurückzunehmen sind, auf etwa 90.

Die Informationsbroschüre bietet neben einem kurzen Abriss über frühere Entsorgungsvorstellungen, auch einen umfassenden Überblick über die dezentralen Zwischenlager an den Standorten der Atomkraftwerke und ihre Funktion für das aktuelle Entsorgungskonzept. Besonderen Raum nimmt die Darstellung der Sicherheit der Aufbewahrung abgebrannter Brennelemente mit ihren Schutzzielen und den technischen Vorkehrungen ein.

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