Grünes Licht

BfS genehmigt Transporte von Rossendorf nach Ahaus

951 bestrahlte Brennelemente werden demnächst vom 1991 abgeschalteten DDR-Forschungsreaktor Rossendorf ins zentrale Zwischenlager Ahaus transportiert. Das BfS gab heute grünes Licht für den Transport, dessen Gesamt-Radioaktivitat etwa ein Zehntel eines Transports aus Kernkraftwerken beträgt.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Salzgitter (red) - Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute den Transport von bestrahlten Brennelementen aus dem 1991 abgeschalteten DDR-Forschungsreaktor Rossendorf (Sachsen) in das zentrale Zwischenlager Ahaus genehmigt.

Für die Transporte der insgesamt 951 bestrahlten Brennelemente werden 18 Behälter des Typs CASTOR MTR 2 eingesetzt. Die Gesamt-Radioaktivität des Inhalts aller 18 Behälter beträgt etwa ein Zehntel des Wertes eines CASTOR-Behälters mit abgebrannten Brennelementen aus Leistungsreaktoren. Da Rossendorf über keinen eigenen Schienenanschluss verfügt, wurde einen Straßentransport beantragt.

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