Zukunftstechnologie

Bewag und Technologiestiftung Berlin führen Brennstoffzellen-Workshop durch

Chancen, Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten der Brennstoffzelle werden am 21. September im Berliner Bewag-Heizkraftwerk Moabit von Experten diskutiert. Für den Workshop konnten renommierte Referenten gewonnen werden.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Der Berliner Energieversorger Bewag und die Technologiestiftung Berlin (TSB) veranstalten am Freitag, 21. September 2001 von neun bis 21 Uhr einen Workshop zum Thema Brennstoffzelle im Heizkraftwerk Moabit. Renommierte Referenten aus Politik, Forschung und Wirtschaft informieren die etwa 100 Teilnehmer über Chancen, Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten der neuen Technologie.

Neben Professor Dr. Jürgen Garche vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) (Baden-Württemberg) konnten unter anderem die Professoren Dr. Georg Erdmann, TU Berlin und Dr. Ulrich Wagner, Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), München, für Vorträge zu den Themen "Brennstoffzellen als Option für den Energiemarkt", "Kostenfragen bei der Markteinführung der Brennstoffzelle" und "Bereitstellung von Wasserstoff für Brennstoffzellen aus erneuerbaren Energien", als Referenten gewonnen werden. Der Workshop ist in einen Grundlagen- und einen Anwendungsteil gegliedert. Ab zwölf Uhr stehen den Teilnehmern am Friedrich-Krause-Ufer zwei Solarwassertaxen "SunCat 21" für Rundfahrten zur Verfügung. Ab 17 Uhr erhalten die Besucher die Möglichkeit, mit dem Bus vom Heizkraftwerk Moabit zum Bewag-Innovationspark Brennstoffzelle in Berlin-Treptow zu fahren und an einem Empfang im Ausstellungspark teilzunehmen.

Brennstoffzellen gelten als eine der aussichtsreichsten Zukunftstechnologien. Maßgebend hierfür sind ihre Umweltfreundlichkeit, ihre Energieeffizienz und ihr Potenzial, Bausteine einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft zu bilden. Der hohe Umweltstandard der Brennstoffzelle bietet die Chance, dass mit ihrer breiten Einführung grundlegende Probleme der Umweltbelastung durch Energieumwandlung gelöst werden können. Vor diesem Hintergrund ist es denkbar, dass die fortschrittliche Technologie künftig auch von der Bewag für die Energieerzeugung genutzt wird", erklärt Anders Hedenstedt, Bewag-Vorstand für Erzeugung und Vertrieb, aus Anlass des Workshops.

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