Geschlichtet

Bewag-Streit: HEW und Mirant einigen sich

Den Plan von E.ON, 49 Prozent der Anteile am Berliner Energieversorger Bewag im Zuge der Fusion an die HEW zu verkaufen, hat der amerikanische Bewag-Anteilseigner Mirant durchkreuzt. Jetzt haben beide Unternehmen vor einem Schiedsgericht einen Vergleich geschlossen.

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Der Streit um 49 Prozent der Anteile am Berliner Stromversorger Bewag, die die Düsseldorfer E.ON AG im Zuge der Fusion an die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) verkaufen will, ist geschlichtet. Gegen diese Transaktion hatte der amerikanische Energiekonzern Mirant (ehemals Southern Energy), der ebenfalls Anteile an der Bewag besitzt und auf einer Führungsposition beharrt, im Juli 2000 Einspruch eingelegt. Jetzt hat ein Schiedsgericht beide Parteien zu einem Vergleich bewegen können.

Die gemeinsame Vereinbarung beruht auf einer gleichberechtigten Führung der Bewag. Sie sieht vor, dass E.ON zunächst seine Bewag-Anteile an HEW veräußert. Im Gegenzug sichert die HEW zu, zur Herstellung einer gleichberechtigten Partnerschaft davon 17 Prozent an Mirant weiter zu veräußern. Sollte die Zustimmung des Berliner Senats bis zum 30. April nicht vorliegen, können die Beteiligten den Vergleich bis zum 2. Mai widerrufen. Bei Widerruf ergeht sofort das Urteil des Schiedsgerichts. E.ON Energie-Chef Dr. Hans-Dieter Harig begrüßte bereits auf der Jahrespressekonferenz vor einigen Tagen diesen Vergleich und auch die HEW zeigte sich einverstanden und will nun zu den jetzt von der E.ON Energie AG erworbenen Anteilen zusätzliche Bewag-Anteile von institutionellen Anlegern erwerben.

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