Bewag fordert: Schnelle Verhandlungslösung im Interesse aller Beteiligten suchen

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
"Wir hoffen, dass eine schnelle Lösung auf dem Verhandlungswege erreichbar ist. Wir appellieren an die beteiligten Unternehmen, im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung Ostdeutschlands, der Kunden, der Beschäftigten und aller Aktionäre in diesem Sinne zusammenzukommen." Dies erklärte der Bewag-Vorstandsvorsitzende Dr. Dietmar Winje, anlässlich der Bewag-Hauptversammlung zur gestrigen Entscheidung des Berliner Landgerichts, in der eine von Southern Energy gegen den E.ON-Konzern erwirkte einstweilige Verfügung bestätigt wurde (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier).


Winje weiter: "Die Bewag setzt sich seit über einem Jahr für die Neuordnung der ostdeutschen Elektrizitätswirtschaft ein. Mit den nun zum Verkauf stehenden Anteilen der VEAG, dem größten ostdeutschen Stromunternehmen, und der Laubag, dem Lausitzer Braunkohleförderer, hat sich jetzt eine historische Chance für signifikantes Wachstum ergeben. Diese Chance wollen wir nutzen, denn die Bewag ist wie kein anderes Unternehmen ein in hohem Maße prädestinierter Partner für die Bildung einer Neuen Kraft. Wir haben daher ein verbindliches Kaufangebot für beide Unternehmen abgegeben. Mit dem Zusammenschluss von Bewag, VEAG und Laubag wäre der Grundstein für die Bildung eines leistungsfähigen, integrierten Energieversorgers von europäischem Format gelegt. Die Stärken dieser Unternehmen ergänzen sich in allen Wertschöpfungsstufen ideal."

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