Fernwärmetrasse

Bewag baut Tunnel unter Landwehrkanal und Flutgraben

Seit heute vormittag unterquert eine 68 Tonnen schwere Maschine in 18 bis 20 Meter Tiefe zwei Berliner Wasserläufe und presst einen 185 Meter langen begehbaren Tunnel von Treptow-Köpenick nach Kreuzberg-Friedrichshain durch das Erdreich. Es entsteht eine 3,5 Kilometer lange Fernwärmetrasse.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Zum ersten Mal werden bei Bauarbeiten für eine Fernwärmeverbindung gleich zwei Berliner Wasserläufe auf einmal unterquert. Ausgangspunkt für die Unterquerung von Landwehrkanal und Flutgraben ist eine Baugrube im Park "Am Schlesischen Busch". Dort ist heute die dafür eingesetzte Vortriebsmaschine in Position gebracht worden.

Die 68 Tonnen schwere Maschine wird in rund zwei Wochen am Heckmannufer wieder zu Tage treten. Bis dahin unterquert sie in 18 bis 20 Meter Tiefe zwei Wasserläufe und presst einen 185 Meter langen begehbaren Tunnel von Treptow-Köpenick nach Kreuzberg-Friedrichshain durch das Erdreich.

Seit Mai 2003 bauen Bewag und die Fernheizwerk Neukölln AG an der 3,5 Kilometer langen Fernwärmetrasse, die am 1. Juli 2004 in Betrieb gehen soll.

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