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Betrunkenen Fußgänger trifft Mithaftung bei Unfall

Für einen betrunkenen Fußgänger gelten zwar keine konkreten Promillegrenzen. Wenn er an einem Unfall beteiligt ist, trifft ihn aber in der Regel eine Mithaftung. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein anlässlich der "fünften Jahreszeit" hin.

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Berlin – Fastnacht, Fasching oder Karneval - vielerorts geht die fünfte Jahreszeit mit dem Straßenkarneval ihrem Höhepunkt entgegen. Und damit nimmt oft auch der Alkoholkonsum zu. Der kann auch für Fußgänger juristische Folgen nach sich ziehen, wie der Deutsche Anwaltverein (DAV) mitteilt.

Mithaftung bei Trunkenheit

Zwar gebe es anders wie bei Auto- oder Fahrradfahrern keine bestimmten Promillegrenzen. "Doch wenn ein betrunkener Fußgänger bei einem Unfall beteiligt ist, trifft ihn in der Regel eine Mithaftung", sagt Rechtsanwältin Eva-Maria Hettwer von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht im DAV.

Führerschein bleibt erhalten

Den Verlust ihres Autoführerscheins müssen alkoholisierte Fußgänger in der Regel allerdings nicht befürchten. Das sei im Normalfall laut DAV nur möglich, wenn nach einem Unfall eine Alkoholabhängigkeit festgestellt wird.

Quelle: DPA

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