Motivierte Arbeitnehmerschaft

"Betriebliche Mitbestimmung Basis für Unternehmenserfolg"

Der AK Energie, der Zusammenschluss aller EnBW-Betriebsräte im Bereich Energie, hat die Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Prof. Claassen zur betrieblichen Mitbestimmung begrüßt. Ohne das Engagement der Arbeitnehmer sei kein Unternehmen zu führen, so Peter Neubrand, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Der Arbeitskreis Energie, der Zusammenschluss aller EnBW-Betriebsräte im Bereich Energie, hat die klaren Aussagen des EnBW-Vorstandsvorsitzenden, Prof. Dr. Utz Claassen, zur betrieblichen Mitbestimmung und seine deutliche Absage an die vom BDI-Präsidenten Rogowski geforderte Zurückdrängung der Mitarbeiterrechte begrüßt.

Ohne das aktive und konstruktive Engagement der Arbeitnehmer in Unternehmen sei dauerhaft kein Unternehmen erfolgreich zu führen, so Peter Neubrand, Vorsitzender des Arbeitskreis Energie und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

"Aus eigener Erfahrung" im Umgang mit der EnBW-Unternehmensführung und insbesondere mit dem EnBW-Chef Claassen wisse man, dass es nur durch eine von gegenseitigen Respekt getragene Unternehmenskultur sowie durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmensführung und Arbeitnehmerschaft möglich sei, einen Konzern zukunfts- und wettbewerbsfähig auszurichten. "Wir freuen uns, dass in allen EnBW-Gesellschaften zwischen Management und Betriebsräten ein offenes, lösungsorientiertes und stets faires Klima herrscht, welches die notwendige Grundlage einer motivierten Arbeitnehmerschaft und auch für notwendige Reformen bildet", so Neubrand.

Vor diesem Hintergrund finden es die EnBW-Betriebsräte eigenen Angaben zufolge auch "befremdlich", wenn sich Verbandsrepräsentanten wie der BDI-Präsident Rogowski, aber auch das baden-württembergische Wirtschaftsministerium, mit presseöffentlicher Unternehmenskritik "offenbar in den Verantwortungs- und Entscheidungsbereich von Unternehmen eingreifen wollen".

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