Strom wird teurer!

best energy erhöht Strompreise zum Jahreswechsel / Ziehen ares und Yello nach?

Strom wird wieder teurer! Zu Beginn des kommenden Jahres werden neben diversen Stadtwerken und Regionalversorgern auch einige der neuen Anbieter ihre Strompreise drastisch erhöhen. Bei best energy beispielsweise wird der Kilowattstundenpreis von ehemals 13 auf 14,3 Cent steigen. Bei ares und Yello steht angeblich noch nichts fest.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eines steht schon jetzt fest: Im kommenden Jahr wird der Strom in Deutschland massiv teurer werden. Nicht nur Stadtwerke und Regionalversorger werden mit der erneuten Erhöhung der Ökosteuer um weitere 0,26 Cent pro Kilowattstunde an der Strompreisschraube drehen, auch die Flagschiffe der neuen Anbieter ziehen mächtig an.

best energy wird ab Januar 2003 erstmals einen Strompreis anbieten, der in den neuen Bundesländern und in Berlin mehr monatliche Grundgebühr kostet als in den alten Bundesländern. Auch der Kilowattstundenpreis wurde um bis zu 1,3 Cent erhöht. So kostet der Universal-Tarif in den neuen Bundesländern und Berlin ab kommendem Jahr 6,60 Euro monatliche Gebühr, in den alten Bundesländern werden 6 Euro pro Monat fällig. Bisher belief sich der monatliche Grundpreis auf 5 Euro. Der Kilowattstundenpreis ist in beiden Teilen Deutschlands gleich: Wer bis zu 5000 Kilowattstunden pro Jahr verbraucht, zahlt 14,80 Cent pro Kilowattstunde. Ab einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden jährlich werden 14,30 Cent pro Kilowattstunde fällig. Bisher kostete die Kilowattstunde 14 Cent bei einem Verbrauch von bis zu 3000 Kilowattstunden pro Jahr, darüber hinaus wurden 13 Cent fällig. Auch der Kilowattstundenpreis des Produkts "Fifty Fifty" wird um einen Cent von 13,8 auf 14,8 steigen.</p>

Wie das strom magazin aus Insiderkreisen erfuhr, planen auch ares und Yello eine Preiserhöhung. Yello-Pressesprecher Andreas Müller dementierte dies allerdings: "Wir werden die Preise nicht erhöhen." Und auch ares-Pressesprecherin Sabine Schröder sagte, dass dies noch nicht festste

Das könnte Sie auch interessieren
  • Netzausbau

    Tennet erhöht Netzentgelte: Strom wird wohl teurer

    Stromnetzbetreiber Tennet erhöht die Netzentgelte deutlich. Das dürfte sich im kommenden Jahr auch auf den Stromrechnungen vieler Verbraucher bemerkbar machen. 30 Euro mehr sollen pro Haushalt im Schnitt anfallen, so Tennet-Chef Keussen.

  • Ökostromrechner

    Kabinett segnet Ökostrom-Reform ab

    Wie geht es weiter mit dem Ökostrom-Ausbau in Deutschland? Lange konnten sich Bund und Länder nicht einigen, aber nun hat sich die EEG-Reform auch ihren Weg durch das Bundeskabinett gebahnt.

  • Stromnetz Ausbau

    Probleme in England: TXU stoppt Europa-Aktivitäten vorläufig

    Der amerikanische Energiekonzern TXU hat für seine Aktitiväten in Europa die Notbremse gezogen: Die weitere Expansion auf dem deutschen Markt wurde auf Eis gelegt, 900 Millionen Dollar sollen jährlich eingespart werden. Auch im Gespräch: Der Verkauf von Tochterunternehmen. Inwieweit die Stadtwerke Kiel, ares oder die BVAG betroffen sind, ist noch unklar.

  • Hochspannungsmasten

    Stadtwerke Leipzig starten ab September Bestpreis Strom

    Die Kunden der Leipziger Stadtwerke haben ab 1. September die Möglichkeit, die Tarifoption "Bestpreis-Strom" zu wählen. Dann werden automatisch zehn Prozent des Jahresverbrauchs zu 10 Cent pro Kilowattstunde abgerechnet. Für einen Haushalt, der 1700 Kilowattstunden jährlich verbraucht, bedeutet das eine Ersparnis von 6,33 Euro.

  • Strompreise

    Bewag bietet Stromprodukt für Berliner Kleingärtner an

    Heute haben die 41 000 Berliner Laubenpieper Post von ihrem regionalen Stromversorger Bewag bekommen. Mit dem Stromtarif "BerlinKlassik Saison" wird ihnen ein um zehn Euro günstiger Grundpreis angeboten. Voraussetzung ist allerdings, dass auch am Hauptwohnsitz der Strom von der Bewag bezogen wird.

Top