Berliner Zeitung: Streit um Bewag steht vor dem Ende

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Informationen der "Berliner Zeitung" zufolge steht im nunmehr Monate andauernden Streit um die Führung der Berliner Bewag eine Einigung bevor. Die Zeitung berichtete am Samstag, das E.ON seinen 49-prozentigen Anteil so unter den Hamburger Electricitätswerken (HEW) und dem US-Stromerzeuger Mirant aufteilen wolle, dass beide jeweils einen Anteil von 38,25 Prozent halten. E.ON-Vorstandschef Ulrich Hartmann habe diese Regelung bereits am Dienstag gemacht - letztlich muss aber noch das Schiedsgericht zustimmen.



Hintergrund: Infolge der Fusion von Viag und Veba zu E.ON wurde dem neuen Großkonzern die kartellrechtliche Auflage gemacht, seinen 49-prozentigen Anteil an der Bewag abzugeben. Der zunächst geplante Verkauf an die HEW war seinerzeit von Mirant (vormals Southern Energy) mittels einer einstweiliger Verfügung gestoppt worden - das Unternehmen, das 26 Prozent an der Bewag hält, berief sich auf sein Vorkaufsrecht. Die HEW hält derzeit 1,5 Prozent der Bewag-Aktien.

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