Berliner Zeitung: EU-Kommission lehnt Verbändevereinbarung ab

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
In ihrer gestrigen Ausgabe berichtet die Berliner Zeitung von der ablehnenden Haltung der EU-Kommission zur deutschen Verbändevereinbarung zur Stromdurchleitung, die seit 1. Januar 2000 in Kraft ist. Nach den Informationen der Hauptstadtzeitung haben die Wettbewerbsexperten von EU-Kommissar Mario Monti in einer "vorläufigen Analyse" mitgeteilt, dass die Aufteilung in zweit Strombezugsregionen vermutlich wettbewerbswidrig sei. Es könne dabei "zu einem Missbrauch der beherrschenden Stellung" kommen, da "die Betreiber des deutschen Hochspannungsnetzes eine gemeinschaftliche beherrschende Stellung auf dem Markt für Transporte von Strom über große Entfernungen per Hochspannungsleitung innehaben". Die Befürchtung: ausländische Anbieter würden dabei diskriminiert.
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