Berliner Energie Umweltfonds gegründet

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die Berliner Energie Umweltfonds GbR (BEU), deren Gründung beim Erwerb der Mehrheit am Berliner Gasversorger Gasag zwischen Gaz de France, Bewag und dem Land Berlin vereinbart worden war, nimmt jetzt ihre Arbeit auf. Die Gaz de France Deutschland GmbH und die Bewag AG bringen in diesen Fonds jeweils 12,5 Millionen DM ein. Damit sollen Projekte und Unternehmen unterstützt werden, die neue Technologien und Dienstleistungen im Energiebereich unter besonderer Berücksichtigung des Umweltschutzes zur Marktreife führen. Der BEU wird deshalb in Projekte investieren, die sowohl umweltpolitisch wie auch - längerfristig - wirtschaftlich sinnvoll sind. Die Auswahl der Projekte liegt bei der Geschäftsführung sowie einem Investitionskomitee, dem auch Vertreter der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung angehören.


Der BEU beginnt seine Tätigkeit noch in diesem Monat mit der Beteiligung an dem vom Bundesumweltministerium und deutscher Gaswirtschaft unterstützten TUT-Projekt, das sich für den Einsatz von erdgasbetriebenen Taxen und Fahrschulfahrzeugen in Berlin einsetzt. Zwischen dem BEU und der GASAG wurde für dieses beispielhafte Projekt die Vergabe eines Darlehens für die Errichtung von zehn Erdgastankstellen vereinbart.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Hochspannungsmasten

    Vattenfall verkauft Anteile an Berliner Gasag

    Vattenfall verkauft seine Anteile an Berlins größtem Gasversorger Gasag, ein entsprechenden Bericht der "Berliner Zeitung" bestätigte Vattenfall Europe. "Wir haben damit begonnen, potenzielle Bieter anzusprechen, was unsere Anteile an der Gasag angeht", sagte Vattenfall-Sprecher Stefan Müller der Zeitung.

  • Energieversorung

    Berliner Gasag unterbietet Gaspreise von RWE

    Mit Kampfpreisen will der Berliner Gasversorger Gasag den Heimatmarkt von RWE aufmischen. Gasag-Chef Andreas Pohl will laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" in Nordrhein-Westfalen, wo RWE bislang nahezu unangefochten dominiert, Erdgas etwa fünf Prozent günstiger als der Energieriese anbieten.

Top