NRW-Landesmeister

Bergbaukommune Recke gewinnt Solarmeisterschaft

Zum dritten Mal wurden im Rahmen der bundesweiten Solarbundesliga auch die NRW-Landesmeister ermittelt. Dabei wurde die Bergbaukommune Recke Solarmeister. Bei den Großstädten machte Münster das Rennen, Gütersloh konnte sich bei den mittelgroßen Kommunen behaupten.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Wuppertal/Münster (red) - Die Bergbaukommune Recke (Kreis Steinfurt) ist in der Saison 2004/2005 Solarmeister von Nordrhein-Westfalen. In keiner der an der Meisterschaft beteiligten Gemeinden sind je Einwohner mehr Solaranlagen installiert.

Mit einem deutlichen Sprung nach vorn verdrängte Recke Vorjahressieger Saerbeck auf den zweiten Platz und verwies Ense auf den dritten Rang. Bei den Großstädten machte Münster das Rennen vor Bielefeld und Aachen. Gütersloh konnte sich bei den mittelgroßen Kommunen (50.000 bis 100.000 Einwohner) vor Ahlen und Dormagen behaupten.

Zum dritten Mal wurden im Rahmen der bundesweiten Solarbundesliga auch die NRW-Landesmeister ermittelt. Diesmal war die Stadt Münster Gastgeber der Meisterschaftsfeier. Die Solarbundesliga wird von der Fachzeitschrift Solarthemen und der Deutschen Umwelthilfe veranstaltet. Gesucht waren auch diesmal die Kommunen in NRW, die die höchste Dichte von Solaranlagen vorzuweisen haben. Bei den Solarwärmeanlagen zählte die Kollektorfläche pro Einwohner, beim Solarstrom wurden die installierten Kilowatt pro Einwohner gewertet. Insgesamt waren es 47 Kommunen, die sich an der Meisterschaftsrunde um das "Titelrennen" beteiligt haben, drei mehr als im Vorjahr.

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