Gegen Kürzungen

Berg: "Solarwärme und Bioenergie weiter fördern"

Der von Bundestagsmitglied Dr. Axel Berg initiierte Arbeitskreis "Nachhaltige Energiewirtschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung fordert die Bundesregierung auf, das Förderprogramm für regenerative Energien (Marktanreizprogramm) in vollem Umfang beizubehalten.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Arbeitskreis "Nachhaltige-Energiewirtschaft" der Friedrich-Ebert-Stiftung fordert das Wirtschaftministerium auf, die Förderung für regenerative Energien in ursprünglicher Höhe wieder aufzunehmen. Umweltverbände und die verschiedenen Verbände regenerativer Energien haben die Kürzung der Förderung für erneuerbare Energiequellen bereits als falsches Signal kritisiert. Gerade vor dem Hintergrund notwendiger Reduzierungen der Kohlendioxidemissionen und drohender Preiserhöhungen für fossile Energieträger sei eine weitere, umfassende Förderung der regenerativen Energieumwandlungstechnologien zwingend notwendig. Die Bundesregierung hätte in letzter Zeit zurecht ihre Förderpolitik für die erneuerbaren Energien als weltweit vorbildlich dargestellt. Dies solle auch weiter so bleiben.

Hintergrund: Vor einigen Wochen hatte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller bekannt gegeben, den Zuschuss für den Bau von Solaranlagen von 320 DM auf 170 DM pro Quadratmeter Solarkollektorfläche zu kürzen.

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