Feiertage

Benzinpreise knacken die 1,50-Euro-Marke

Die Spritpreise sind seit Oktober 2013 zum ersten Mal wieder über 1,50 Euro pro Liter gestiegen. Laut Infoportal clever-tanken.de steht Frankfurt am Main auf dem ersten Platz der teuersten Tank-Städte. Besonders um die Feiertage lohnt es sich, die Preise miteinander zu vergleichen.

Benzin Preise© M.Rosenwirth / Fotolia.com

Nürnberg (red) - Die deutschlandweiten Osterferien und -feiertage haben sich im April auch an den Zapfsäulen bemerkbar gemacht. Laut dem Portal clever-tanken.de kostete der Liter E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,52 Euro. Damit kletterte der Benzinpreis erstmals seit Oktober 2013 über die 1,50-Euro-Marke.

"Im März noch zahlten Autofahrer durchschnittlich 1,48 Cent pro Liter. Auch der durchschnittliche Literpreis für Diesel stieg im April gegenüber dem Vormonat leicht um knapp einen Cent auf 1,37 Euro an. Pendler mussten für vier Mal Auftanken à 60 Liter E10 im Schnitt rund 365 Euro zahlen - und damit gut neun Euro mehr als im März", sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de.

Günstig tanken in Essen

Den ersten Platz im Preisranking der günstigsten Städte belegte im April zum dritten Mal in Folge Essen mit rund 1,50 Euro pro Liter E10. Vier Mal Auftanken à 60 Liter kostete hier rund 360 Euro - gut neun Euro mehr als im März. Neu auf den Plätzen zwei und drei reihten sich Bremen und Hamburg mit durchschnittlich 1,51 Euro pro Liter E10 ein.

Teuerste Tankstadt

Den Sprung an die Spitze der teuersten Tank-Orte erreichte im April Frankfurt am Main - und wird damit erstmals Deutschlands teuerste Tank-Stadt seit Start der monatlichen Auswertung des Portals im Januar 2013. Ein Liter E10 kostete hier durchschnittlich 1,52 Euro. Für vier Tankfüllungen à 60 Liter zahlten Autofahrer rund 366 Euro und damit etwa sechs Euro mehr als in Essen. Knapp hinter Frankfurt und nur an der dritten Nachkommastelle erkennbar belegten mit ebenfalls rund 1,52 Euro pro Liter E10 Hannover und München die Plätze zwei und drei der teuersten Tank-Städte.

Sparmaßnahmen ergreifen

Die teuersten Tank-Tage im April waren im bundesweiten Durchschnitt Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag sowie der letzte Sonntag des Monats. Steffen Bock: "Die Osterferien haben sich in diesem Jahr als echter Preistreiber erwiesen. Dabei waren die Schwankungen teilweise stündlich enorm. Wer rechtzeitig vor deren Beginn auftankt und bei einer längeren Fahrt die Preise entlang der Route vergleicht, kann viel Geld sparen." So lassen sich über die Apps Straßenkarten abrufen, die die Nutzer während der Fahrt mit aktuellen Kraftstoffpreisen in der Umgebung versorgen. Der Vorteil: Autofahrer müssen keine spritfressenden Umwege fahren, um günstig zu tanken. Zudem kann vorab bereits die geplante Fahrtstrecke nach günstigen Tankstellen abgesucht werden.

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