Neues Geschäftsfeld

Beispiel Wäschetrockner: Erdgasgeräte auf dem Vormarsch

Neben den klassischen Anwendungen wie Heizen, Warmwasser, Kochen oder Klimatisieren bietet sich Erdgas unter anderem etwa zum Wäschetrocknen im Haushalt und im Gewerbe an. Hier entwickelt sich für Fachbetriebe ein neues Geschäftsfeld, das auch für die Endkunden interessant ist.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE) bieten immer mehr SHK-Fachbetriebe (Sanitär, Heizung, Klima) ihren Kunden inzwischen neben Heizkesseln und Warmwasserspeichern auch Erdgas-Wäschetrockner an. Erdgas-Wäschetrockner würden sich durch eine Reihe überzeugender Vorteile auszeichnen. Nach einer Berechnung der Firma Miele seien z.B. die Betriebskosten rund 60 Prozent niedriger. Zudem ließe sich der Trocknungsvorgang gegenüber Stromgeräten um bis zu 40 Prozent verkürzen.

Das Prinzip eines Erdgas-Wäschetrockners besteht darin, dass er die zum Trocknen erforderliche Wärme über einen Erdgasbrenner erzeugt, der sich in einer Brennkammer befindet. Die die Brennkammer umströmende Luft wird erwärmt und anschließend in die Trommel geleitet. In Deutschland sind derzeit Gaswäschetrockner der Firmen Miele Cie. KG und Crosslee plc auf dem Markt. Die Geräte beider Hersteller sind CE-zertifiziert.

Die ASUE hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem DVGW, dem Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Nordrhein-Westfalen und der FIGAWA die Broschüre "Erdgas-Wäschetrockner" sowie das Informationsblatt "Wäschetrocknen mit Erdgas" herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an SHK-Fachbetriebe, Energieversorger und alle Interessierten; das Informationsblatt wurde für Endkunden entwickelt . Beide stehen unter den angegebenen Links zum Download zur Verfügung oder können bei der Arbeitsgemeinschaft angefordert werden.

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