Der Tagesspiegel

Bei Vattenfall gilt künftig die 37-Stunden-Woche

Die Mitarbeiter des Energiekonzerns Vattenfall Europe werden künftig alle 37 Stunden pro Woche arbeiten. Das berichtet heute "Der Tagesspiegel" aus Verhandlungskreise. Bisher galten in Berlin, Hamburg und in Brandenburg unterschiedliche Arbeitszeitregelungen.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Für die knapp 20 000 Beschäftigten des Energiekonzerns Vattenfall Europe wird künftig die 37-Stunden-Woche gelten. Darauf haben sich Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertreter bei den Verhandlungen zu einem konzernweiten Tarifvertrag nach Informationen des "Tagesspiegel" (Montagsausgabe) verständigt. Bisher gibt es bei Vattenfall unterschiedliche Arbeitszeitregelungen: In Hamburg arbeiten die Beschäftigten 35 Stunden pro Woche, in Berlin 37 Stunden und in Ostdeutschland mehr als 37 Stunden.

Strittig ist dagegen noch, wie die unterschiedlichen Gehälter in Ost und West angepasst werden. Statt wie geplant im Januar wird der Tarifvertrag deshalb erst im April in Kraft treten können, hieß es in Verhandlungskreisen. "Es wird aber niemand weniger in der Tasche haben als bisher", sagte der stellvertretende Aufsichtsratschef der Berliner Vattenfall-Tochter Bewag, Hartwig Willert, dem Tagesspiegel. Die Angleichung der Gehälter solle ausschließlich über die langfristige Dynamik erfolgen.

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