Bei der Heag dreht der Rotstift völlig durch

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
"Seit heute hat Darmstadt ein neues Wahrzeichen: Wo sonst der lange Ludwig von seinem hohen Sockel auf dem Luisenplatz ehrwürdig über die Stadt blickt, ragt jetzt ein knallroter Stift in den Himmel." So steht es jedenfalls in einer Presseerklärung der Hessischen Elektrizitäts-AG (Heag). Und das Geheimnis wird auch gleich gelüftet: "Jetzt dreht der Rotstift völlig durch" heißt das Motto, unter dem der südhessische Stromversorger sein neues Tarifpaket vorgestellt hat.


Die Heag selbst beschreibt ihr Tarifpaket, das ab 1. November gültig sein wird, mit den Worten flexibel, preiswert und fair, denn die Tarife sind individuell auf die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Konkret heißt das: für TreueBonus-Kunden gelten ab November zwei unterschiedliche Tarife. Spartarif 1: 26,84 Pf/kWh, 5,00 DM monatliche Grundgebühr (jährlich 60,00 DM). Spartarif 2: 21,84 Pf/kWh, 15,00 DM monatliche Grundgebühr (jährlich 180,00 DM). Mindestlaufzeit ist bei beiden Tarifen 24 Monate.


Wer sich nicht für so lange Zeit binden möchte, kann auf die Classic-Tarife zurückgreifen. Classic 1: 28 Pf/kWh, monatliche Grundgebühr 5,00 DM (jährlich 60,00 DM). Classic 2: 23 Pf/kWh, monatliche Grundgebühr 15,00 DM (jährlich 180,00 DM).


Neu im Heag-Tarifpaket ist der Spartarif 2000. Mit einem Preis von 17 Pf/kWh und einem monatlichen Grundpreis von 25,00 DM (jährlich 300,00 DM) gehört die Heag zu den günstigen Stromanbietern Deutschlands. Die Mindestlaufzeit ist ebenfalls 24 Monate.


Abgerundet wird das Angebot durch die Heag-Tochtergesellschaft NaturPur AG: Umweltbewußte Kunden zahlen für den Strom aus rein regenerativen Quellen pro Kilowattstunde 37 Pfennig. Dazu kommt ein monatlicher Grundpreis von 5,00 DM (jährlich 60,00 DM).


Heag-Vertriebschef Lothar Litters zum neuen Angebot: "Wir sind nach wie vor einer der günstigsten Anbieter in Deutschland und mit unserem flexiblen und fairen Tarifsystem außerdem mit Sicherheit einer der interessantesten."


Zur Sprache kam heute auch die ab Oktober an den Start gehende Stromhandels- und -vertriebsgesellschaft Enexx. Sie wird wie geplant für alle Kooperationspartner (Heag, Stadtwerke Mainz, ESWE, EVO und Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG) die gemeinsame Energiebeschaffung übernehmen. Heag Vorstandsmitglied Albert Filbert ist begeistert: "Dadurch werden wir in der Lage sein, unseren Kunden noch günstigere Preise anzubieten."

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