Bayernwerk mit vorn

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Die deutsche Elektrizitätswirtschaft ist nach Einschätzung von Bayernwerkchef Otto Majewski faktisch schon im europaweiten Wettbewerb angekommen. Mit der Großfusion von Veba und Viag und der dazugehörigen Zusammenfassung von Bayernwerk und PreussenElektra würde man ich als "European Power House" positionieren. Das sagte Majewski in einem Gespräch mit dem "Handelsblatt".


Als Einheit seien die zu den größten deutschen Energieversorgern gehörenden Unternehmen für den europäischen Markt gerüstet. Mit 190 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr findet sich das fusionierte Unternehmen an der Spitze Europas. Durch zusätzliche Strukturveränderungen konnte speziell Bayernwerk die durch die Liberalisierung des deutschen Strommarktes erzeugte Ertragsdelle ausgleichen. Majewski zeigte sich auch zufrieden mit der Stellung seines Unternehmens auf dem Ökostrommarkt. Mit über 100 Kraftwerken gehört die Bayernwerk AG zu den größten Wasserkraftbetreibern Deutschlands. Majewski gab an, dass im Weihnachtsgeschäft etwa 1000 Vertragsabschlüsse pro Tag für das Wasserkraftangebot "Aquapower" getätigt werden konnten.


Auch zukünftig soll sich Bayernwerk unter den führenden Stromhändlern Europas befinden. Die günstige Position an der "Ost-West-Schnittstelle" sei dabei von Vorteil und solle konsequent genutzt werden, so Majewski weiter.

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