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Bayerische Elektrizitätswerke: Neue Zentralwarte steuert 34 Wasserkraftwerke fern

Eine neue Zentralwarte erleichtert den Mitarbeitern der Bayrischen Elektrizitätswerke (BEW) die Arbeit: Am Gersthofer Lechkanal bei Augsburg werden 34 Wasserkraftwerke zentral überwacht und ferngesteuert. 14 Monitore an drei Arbeitsplätzen bieten neben vollgrafischen Bedienoberflächen umfangreiche Funktionen zur Archivierung und zur grafischen Darstellung der Daten.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Bayerischen Elektrizitätswerke (BEW), eine 100-prozentige Tochter der Lechwerke AG (LEW), haben offiziell die neu errichtete Zentralwarte am BEW-Standort am Gersthofer Lechkanal bei Augsburg in Betrieb genommen. 34 Wasserkraftwerke, darunter zehn eigene an Wertach und Günz, zehn LEW-Anlagen am Lechkanal und an der Iller sowie weitere 14 am Lech und an der Donau, können künftig von Gersthofen aus zentral überwacht und ferngesteuert werden.

Möglich macht dies eine neue Leit- und Wartentechnik. 14 Monitore an drei Arbeitsplätzen bieten neben vollgrafischen Bedienoberflächen umfangreiche Funktionen zur Archivierung und zur grafischen Darstellung der Daten auf den Bildschirmen. Zwei räumlich getrennt voneinander installierte Rechnersysteme gewährleisten auch beim Ausfall einer Linie einen unterbrechungsfreien Betrieb. Einen immer größeren Stellenwert erhält die Videotechnik bei der Überwachung der Wasserkraftwerke. Außenkameras übertragen aktuelle Bilder von Wehren und Einlaufbereichen der Turbinen direkt in die Zentralwarte. Über ein eigenes Rechnergesteuertes Auswahlsystem kann dieses Bildmaterial an insgesamt zehn Farbmonitoren aufgeschaltet, die Kamerapositionen teilweise sogar ferngesteuert geschwenkt werden.

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