Bankgesellschaft Berlin steigt mit 23 Prozent bei Ares ein - Ares geht mit 130.000 Kunden ins neue Jahr

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Wie die Berliner Morgenpost berichtet, ist die Bankgesellschaft Berlin in der vergangenen Woche beim Energieversorger Ares AG eingestiegen. Das Institut habe 23,3 Prozent der Anteile erworben und sei damit nach Firmengründer Andreas Rose zweitgrößter Aktionär. Der Preis, mutmaßt die Berliner Tageszeitung, habe wohl "im unteren zweistelligen Millionenbereich" gelegen.



Allerdings sei das Engagement der Bank nicht von langfristiger Natur, auch sei es keine strategische Beteiligung. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass ein Großteil der Aktien nach dem Börsengang wieder verkauft wird. Die Bankgesellschaft Berlin ist übrigens Konsortialführer für den Börsengang der Ares Energie AG.



Den angestrebten Börsengang am 16. November des vergangenen Jahres hatte Ares tags zuvor mit dem Hinweis auf die Turbulenzen am Neuen Markt abgeblasen. Wie die Morgenpost schreibt, habe die Ares Energie AG im Jahr 2000 47,6 Millionen DM umgesetzt - erwartet hatte man 38,1 Millionen DM. Auch der Verlust fiel mit 15,7 Millionen DM um fast vier Millionen DM geringer aus als erwartet. In diesem Jahr wolle man 230 Millionen DM erwirtschaften. Die Zahl der Kunden liege derzeit bei 130.000 - davon 90 Prozent Privatkunden -, derweil die Netzabdeckung 99 Prozent betrage.

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