Januar 2009

BAFA: Weiterhin sinkende Rohölimporte

Im Januar 2009 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,5 Millionen Tonnen Rohöl nach Deutschland eingeführt. Das waren 10,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,5 Millionen Tonnen).

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (sm) - Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Januar 240,97 Euro und lag damit um 48,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (471,35 Euro). Gegenüber Dezember (241,67 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 0,3 Prozent gesunken. Insgesamt belief sich die deutsche Rohölrechnung im Januar auf 2,0 Milliarden Euro und lag damit um 2,4 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des 12-Monatszeitraums Februar 2008 bis Januar 2009 mit der entsprechenden Referenzperiode Februar 2007 bis Januar 2008

  • sanken die Rohöleinfuhren um 2,7 Prozent von 107,1 auf 104,2 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 48,5 Milliarden Euro um 5,3 Milliarden Euro höher aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 465,50 Euro (vorher 403,35 Euro) im Schnitt um 15,4 Prozent höher.

Die 5 wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (32,9 Millionen Tonnen), Norwegen (15,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (13,5 Millionen Tonnen), Libyen (10,4 Millionen Tonnen) und Kasachstan (6,8 Millionen Tonnen). 28,0 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 22,0 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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