Vertretbar und ausgewogen

Baden-Württembergs Energie-Tarifparteien verständigen sich auf Tarifabschluss

Die Mitarbeiter der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg haben einen "vertretbaren und ausgewogenen" Tarifabschluss erzielt. Darin enthalten sind u.a. eine Einmalzahlung von 670 Euro, eine lineare Tariferhöhung von 3,4 Prozent zum 1. Februar 2003 und der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Die Tarifparteien der privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg haben sich am späten Dienstagabend in der vierten Verhandlungsrunde in Karlsruhe, die mehr als zwölf Stunden dauerte, auf einen Abschluss verständigt.

Wie der Arbeitgeberverband der Elektrizitätswerke Baden-Württemberg e.V. und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Landesbezirk Baden-Württemberg, in einer gemeinsamen Presseinformation mitteilen, enthält das jetzt vereinbarte Tarifpaket im wesentlichen vier Punkte:

  • Alle Arbeitnehmer erhalten eine Einmalzahlung von 670 Euro - für Teilzeitbeschäftigte wird diese Einmalzahlung anteilig gewährt.
  • Zum 1. Februar 2003 wird eine lineare Tariferhöhung von 3,4 Prozent wirksam. Die Laufzeit dieser neuen Tarife endet am 29. Februar 2004.
  • Vereinbart wurde vor allem auch ein Tarifvertrag zum Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen. Die Laufzeit dieser Vereinbarung endet ebenfalls am 29. Februar 2004.
  • Verständigt haben sich die Tarifparteien auch auf eine Verlängerung des bestehenden Altersteilzeit-Tarifvertrags bis zum 31. Dezember 2004.

Die Verhandlungsführer, der Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbands, EnBW Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Arndt, und der stellvertretende Landesbezirksleiter der Gewerkschaft ver.di, Alfred Wohlfart, würdigten das Verhandlungsergebnis als "vertretbar und ausgewogen".

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