Bis Ende 2002

Baden-Württemberg setzt "EnergieSparCheck" fort

Hausbesitzer und Kommunen in Baden-Württemberg können für 75 Euro ihr Gebäude auf Energiesparmaßnahmen untersuchen lassen. Dabei wird der "Ist-Zustand" analysiert und Sanierungsvorschläge in einer Prioritätenliste vorgelegt.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die baden-württembergische Aktion "EnergieSparCheck" für Hauseigentümer und Kommunen wird bis zum 31. Dezember 2002 fortgesetzt. Dabei kostet eine Beratung zum Energiesparen Hauseigentümer und Gemeinden 75 Euro pro Wohnung – für jede weitere Wohneinheit kommen 25 Euro hinzu. Die weiteren Kosten übernimmt das Umwelt- und Verkehrsministerium und das Handwerk.

Seit 1999 hat das Handwerk in Baden-Württemberg schon nahezu 12 000 EnergieSparChecks im Land vorgenommen. Dazu sind 1500 Meister des Handwerks speziell zum Energieberater ausgebildet worden. "Durch das Energiesparen können Hausbesitzer und Kommunen nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch ihrer Haushaltskasse einen Gefallen tun", erklärte Umwelt- und Verkehrsminister Ulrich Müller. Dabei werden die Hausbesitzer auf Maßnahmen wie beispielsweise die effiziente Wärmedämmung von Wänden, Dach und Kellerdecke, den Einbau von Wärmeschutzfenstern und die Installation modernster Heiztechnik aufmerksam gemacht. Der Check umfasst eine Analyse des Ist-Zustandes von Außenwänden, Dach, Fenstern, Kellerdecke und Heizungsanlage durch eine sorgfältige Datenaufnahme vor Ort. Mit Hilfe von EDV-Programmen werden hieraus je nach baulichem Zustand sinnvolle Sanierungsvorschläge erarbeitet und die daraus resultierenden Energie- und Kohlendioxid-Einsparungen berechnet. Eine Prioritätenliste ordnet Sanierungsvorschläge nach Kosten-Nutzen-Aspekten. Der Energieberater bespricht diesen Maßnahmenkatalog mit dem Gebäudebesitzer.

Weitere Informationen unter www.energiesparcheck.de .

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