Statistik

Baden-Württemberg: Mehr Strom aus anderen Bundesländern

Laut einer Veröffentlichung des Statistischen Landesamts in Baden-Württemberg lag der Durchschnittspreis pro Kilowattstunde Strom (ohne MwSt) im Jahr 2002 für private Haushalte bei 12,1 Cent und für die Industrie bei 5,7 Cent. Zehn Prozent des Stroms für private Haushalte kamen aus anderen Bundesländern.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (red) - Der Stromabsatz von Elektrizitätsversorgungsunternehmen an Endverbraucher in Baden-Württemberg betrug im Jahr 2002 nach Angaben des Statistischen Landesamtes insgesamt 65,9 Milliarden Kilowattstunden. Davon wurden 8,2 Milliarden Kilowattstunden (zwölf Prozent) aus anderen Bundesländern eingeführt.

Der Industriesektor war dabei mit 49 Prozent der größte Stromabnehmer. Der Absatzanteil der privaten Haushalte im Jahr 2002 betrug 28 Prozent. Während die Industrie - vermutlich konjunkturbedingt −7,8 Prozent weniger Strom abnahm, verbrauchten Privathaushalte 3,4 Prozent mehr Strom als im Vorjahr.

Die privaten Haushalte in Baden-Württemberg bezogen insgesamt 18,7 Milliarden Kilowattstunden Strom. Dabei kamen zehn Prozent von Energieversorgungsunternehmen anderer Bundesländer, vor allem aus Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Im Vorjahr kamen lediglich 5,5 Prozent des Stroms an private Haushalte aus anderen Bundesländern.

Der Durchschnittspreis pro Kilowattstunde Strom (ohne MwSt) lag 2002 für private Haushalte bei 12,1 Cent und für die Industrie, wo Sondertarife überwiegen, bei 5,7 Cent.

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