Mineralbrunnen mit NaturEnergie

Bad Dürrheimer füllt Flaschen künftig mit Grünstrom

Die Abfüllung des Bad Dürrheimer Mineralwassers erfolgt zukünftig mit Strom aus Wasserkraft, der von der NaturEnergie AG geliefert wird. Zudem werden beide Unternehmen kooperieren, so wirbt der Brunnen ab sofort auf den Flaschenetiketten für einen Wechsel zu Grünstrom von NaturEnergie.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH + Co. wird ab sofort Grünstrom von der NaturEnergie AG beziehen. Für den Stromhändler aus Grenzach-Wyhlen ist Bad Dürrheimer bisher der größte Kunde: Der Mineral- und Heilbrunnen verbraucht jährlich nahezu 3,3 Gigawattstunden, so viel wie etwa 1100 Haushalte im gleichen Zeitraum.

Das gesamte Unternehmen, das zu den 20 größten der bundesweit 240 Mineralbrunnen gehört, wird fortan nur noch mit NaturEnergie Silber, Strom aus hundert Prozent Wasserkraft vom Hochrhein, versorgt. Mit dem Strombezug ist eine weitreichende Kooperation zwischen der NaturEnergie AG und dem qualitätsorientierten Mineralbrunnen verbunden. Auf den Flaschenetiketten wirbt der Brunnen ab Juli diesen Jahres für einen Wechsel zu Grünstrom von NaturEnergie. Bad Dürrheimer ist der erste Mineralbrunnen, der seinen Strombedarf ausschließlich aus erneuerbaren Quellen deckt. "Mit dieser Entscheidung für sauberen Strom wollen wir unseren Kunden signalisieren, dass uns eine umweltgerechte Produktionsweise wichtig ist", erläutert Hans-Jürgen Vollmer, Geschäftsführer bei Bad Dürrheimer.

Die Bilanz: Durch den Bezug von 3,3 Gigawattstunden Strom der Marke NaturEnergie Silber erspart Bad Dürrheimer der Umwelt jährlich einen Ausstoß von etwa 1942 Tonnen Kohlendioxid, verglichen mit dem Bezug von konventionellem Strom, der zu einem großen Teil aus Kohle, Öl, Gas und in Atomkraftwerken gewonnen wird.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Tagebau

    Stiftung: Ohne Subventionen wäre Kohlestrom viel teurer

    Einer Studie zufolge erhält die Kohleindustrie etwa zehn Milliarden Euro jährlich aus Steuergeldern. Nur die Atomindustrie werde in der EU noch stärker gefördert, so die Heinrich-Böll-Stiftung. Ohne die Zuwendungen wäre der Strom aus Kohlekraft deutlich teurer.

  • Erde

    Revolutionierende Erfindungen: Nachhaltig und energiesparend

    Die industrielle Revolution hat neben Ihren zahlreichen technischen Fortschriften auch Probleme wie etwa Umweltverschmutzung mit sich gebracht. Doch zahlreiche Erfindungen der letzten Jahre zeigen, dass Neuheiten nicht mehr umweltbelastend sein müssen.

  • Strom sparen

    NaturEnergie-Mütterunternehmen verkaufen letzte Kernkraftbeteiligung

    Das ist konsequent: Mit dem Verkauf einer 7,5-prozentigen Beteiligung am Schweizer Kernkraftwerk Leibstadt ist das Kraftwerk Laufenburg frei von Atomkraftwerksbeteiligungen jeglicher Art. Da auch die Kraftübertragungswerke Rheinfelden keinerlei Beteiligung mehr in diesem Bereich haben, gehen die Mütterunternehmen der NaturEnergie AG mit gutem Beispiel voran.

  • Stromtarife

    Europäische Stromquellen: Etwa 16 Prozent Ökostrom

    Erneuerbare Energien sind auch europaweit auf dem Vormarsch: Nahezu 16 Prozent des in der EU erzeugten Stroms stammen aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse. Dabei sind Österreich und Luxemburg die stärksten Wasserkraftnutzer. Die Niederlande, Irland und Griechenland liegen bei der Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen vorn.

  • Stromtarife

    "Druckluft effizient": Mit Informationen Energie sparen

    Druckluftnutzer verbrauchen oftmals bis zu 40 Prozent mehr Energie als nötig wäre. Um über die Verschwendung zu informieren, haben das Fraunhofer-Institut ISI, die dena und der VDMA die Kampagne "Druckluft effizient" ins Leben gerufen. Hier erhalten Interessenten kostenlose Informationen und eine Analyse ihrer Anlagen.

Top