Umzug

Avacon verlegt Standort nach Wolfenbüttel

Mit mehreren Städten in Niedersachsen wurde in den letzten Monaten konkret über eine mögliche Verlagerung der Braunschweiger Avacon-Aktivitäten gesprochen. Mit dem jetzt beschlossenen Umzug nach Wolfenbüttel soll Avacon-Beteiligung an den Stadtwerken Wolfenbüttel von 26 auf 49 Prozent erhöhet werden.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Helmstedter Avacon AG wird die derzeit in Braunschweig ansässigen Zentralbereiche des Energiedienstleisters nach Wolfenbüttel verlegen. Dies betrifft die Mitarbeiter in Bereichen wie Materialwirtschaft, Netzmanagement, Informations- und Übertragungstechnik, Hochspannungsanlagen, Verteilnetze sowie technische Planung und Steuerung.

Anfang Mai dieses Jahres war Avacon im Bieterverfahren um den Verkauf der Braunschweiger Versorgungs-AG (BVAG) nur "zweiter Sieger" geblieben. Avacon-Vorstandschef Dr. Klaus Deparade hatte damals angekündigt: "Wenn wir unsere Zusammenarbeit mit der BVAG nicht vertiefen können, werden wir alles das, was wir in Braunschweig tun, überdenken." Danach werde man entscheiden. Den eingeschlagenen Wachstumskurs werde Avacon unbeirrt fortsetzen, nur eben an anderem Ort. Dazu, so hatte Deparade angekündigt, gab es schon im Vorfeld der Braunschweiger Entscheidung erste interessante Kontakte.

Mit mehreren Städten in Niedersachsen wurde in den letzten Monaten konkret über eine mögliche Verlagerung der Braunschweiger Avacon-Aktivitäten gesprochen. Mit dem jetzt beschlossenen Umzug nach Wolfenbüttel soll auch die Zusammenarbeit mit den dortigen Stadtwerken verstärkt werden. Geplant ist, die Avacon-Beteiligung an den Stadtwerken Wolfenbüttel von 26 auf 49 Prozent zu erhöhen.

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