Genehmigung

Außengelände des AKW Mülheim-Kärlich wird verkleinert

Das Gelände um das im Rückbau befindliche Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich wird verkleinert. Umweltministerin Margit Conrad (SPD) unterzeichnete am Dienstag eine entsprechende Genehmigung, wie das Ministerium in Mainz mitteilte.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Mainz/Mülheim-Kärlich (ddp-rps/red) - Der Teil werde nicht für den atomrechtlich relevanten Restbetrieb und den Abbau der Anlage benötigt, berichtete das Umweltministerium. Es handelt sich um neun von insgesamt 34 Hektar der gesamten Anlage.

Bisher stand darauf das frühere Nebenkühlwasser-Pumpenhaus 2. Darin wurde während der Laufzeit des Atomkraftwerks Wasser aus dem Rhein zum Kühlen gespeichert und Löschwasser bereitgestellt.

Das Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich war nach knapp zwei Jahren im Probe- und 100 Tagen im Regelbetrieb bereits im September 1988 wieder abgeschaltet worden und wird seit dem Sommer 2004 zurückgebaut.

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