Preissteigerungen

Auf Privatversicherte kommen höhere Kosten zu

Einem Zeitungsbericht zufolge müssen viele Privatversicherte mit starken Beitragserhöhungen rechnen.

Krankenkasse© Marco2811 / Fotolia.com

Einem Zeitungsbericht zufolge müssen viele Privatversicherte mit starken Beitragserhöhungen rechnen. Einige Versicherer verzinsen nämlich die Altersrückstellungen mit einem zu hohen Zinssatz, den sie sich nicht mehr leisten können. Der sogenannte Rechnungszins liegt bei 3,5 Prozent, während die Unternehmen zwischen 2,86 Prozent und 3,48 Prozent erwirtschaften. Das dürfte zu einer Erhöhung der Beiträge bei diesen Versicherungen führen, berichtet das Handelsblatt .

Privatversicherte müssen mehr für Altersrückstellung zahlen

Wie die Zeitung näher erläutert, ist der Rechnungszins der Leitzins der Branche; mit ihm werden die Altersrückstellungen verzinst. Durch diese sollen die Versicherten vor allzu starken Beitragserhöhungen im Alter geschützt werden. Viele Anbieter haben den Rechnungszins bereits gesenkt, aber nur für neue Verträge. Ab 2014 könnten auch Altkunden betroffen sein. Wenn die Versicherer den Rechnungszins senken, steigen im Gegenzug die Beiträge, damit weiter in gleicher Höhe Geld in die Altersrückstellung fließen kann.

Wie stark genau die Beiträge in welchen Tarifen steigen werden, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Betroffen seien 18 Versicherungsunternehmen, darunter Axa, Continentale und UKV. Zudem müssen nicht alle Tarife eines Versicherers unter eine Preiserhöhung fallen.

Das könnte Sie auch interessieren
Top