Auch PESAG passt Strompreise zum 1. Oktober an

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Vor dem Hintergrund der zusätzlichen Kostenbelastungen durch das seit April geltende "Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien" (EEG) und das im Mai in Kraft getretene "Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung" (KWK) sieht sich auch die PESAG gezwungen, die Strompreise anzupassen.



"Die PESAG ist nicht in der Lage, die durch die Gesetzgebung ausgelösten neuen Kostenlasten zu kompensieren, so dass die Strompreise zum 1. Oktober erhöht werden müssen", so Meinolf Päsch, Pressesprecher der PESAG. In der Vergangenheit hat die PESAG Kostensenkungen, die sie durch Optimierungsmaßnahmen und günstige Strombeschaffungskosten seitens E.ONs erzielte, unmittelbar an alle Kundengruppen weitergegeben. So sanken durch zwei Strompreissenkungen 1999 die Strompreise für Haushalte um rund 9 Prozent, Gewerbekunden wurden bis zu 20 Prozent entlastet.



Nach der jetzt erfolgten Genehmigung durch die Preisaufsicht zahlt der PESAG-Kunde zum Beispiel für die Allgemeinen Tarife rund 0,9 Pfennig zzgl. Mehrwertsteuer mehr pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresbedarf von 3500 Kilowattstunden bedeutet dies eine Erhöhung von monatlich rund drei Mark.



Die PESAG-Kunden aus Industrie, Handel und Dienstleistungen sowie die Heizungskunden und die Kunden der PESAG-Produkte Prima-Paket, Partner-Paket und Profi-Paket sind gesondert über die Preisanpassung informiert worden.

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