Atomausstieg weiterhin geplant

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Zu den Aussagen von Wirtschaftsminister Müller in der Ausgabe der "taz" vom vergangenen Freitag erklärt Antje Radcke, Sprecherin des Bundesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen: "Mit Interesse haben wir die Aussagen von Wirtschaftsminister Müller zum Atomausstieg zur Kenntnis genommen. Schon früher haben wir festgestellt, dass Minister Müller unsere Haltung in dieser Frage nicht teilt. Wir haben bereits damals klargestellt, dass die Position des Wirtschaftsministers für uns in mehreren Punkten nicht akzeptabel ist. Sie entspricht nicht der Politik der rot-grünen Bundesregierung und hat auch keine Chance Politik dieser Regierung zu werden.


Wir haben im Koalitionsvertrag das Ziel des umfassenden und unumkehrbaren Ausstiegs aus der Nutzung der Atomenergie in dieser Legislaturperiode festgeschrieben. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist es unverzichtbar, daß der Ausstieg aus der Atomenergie in dieser Legislaturperiode beginnt. Von diesem Ziel werden wir nicht abweichen."


(ots)

Das könnte Sie auch interessieren
  • Atomenergie Gefahr

    Stresstest: Nicht genug Atom-Rückstellungen für den "Worst Case"

    Der Stresstest zu den Rückstellungen der Atomkonzerne sorgt für Unstimmigkeiten in der Politik. Während Sigmar Gabriel die Ergebnisse dahin gehend interpretiert, dass die Gelder der Konzerne ausreichen werden, warnt die Opposition davor, sich auf den Ergebnissen auszuruhen. Der Test zeigt auch, dass die Rückstellungen bei ungünstigen Umständen bei weitem nicht ausreichen würden.

  • Stromnetz Ausbau

    Grüne stellen nach Atom-Deal Schwarz-Grün in Frage

    Die Grünen haben der schwarz-gelben Bundesregierung angesichts der jüngsten Atom-Entscheidung den Kampf angesagt. Bei ihrer Herbstklausur am Mittwoch in Mainz verurteilte die Grünen-Fraktion die geplanten Laufzeitverlängerungen für deutsche Atomkraftwerke und kündigte heftigen Widerstand an.

Top