Jahresabschluss 2003

Atel steigert Umsatz und Gewinn

Der Schweizer Energiedienstleister Atel hat im Jahr 2003 bei Umsatz und Gewinn Rekordwerte erzielt. Der Umsatz der Atel-Gruppe stieg im Jahr 2003 um 43 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken. Das Ergebnis vor Finanzierung und Steuern (EBIT) legte um 40 Prozent auf 360 Millionen Franken zu.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Olten (red) - Der Energiedienstleister Atel hat im Geschäftsjahr 2003 einen Gewinn von 272 Millionen Franken (ungefähr 172,2 Millionen Euro) erwirtschaftet, 60 Prozent mehr als 2002. Der Konzernumsatz stieg um 43 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken. Zusätzlich wickelte Atel im Jahr 2003 Standardgeschäfte im Wert von 2,7 Milliarden Franken ab. Der Verwaltungsrat schlägt daher eine Erhöhung der Dividende von 20 auf 22 Franken (knapp 14 Euro) je Namenaktie vor.

Drei Elemente prägten laut Bericht das Geschäftsjahr 2003 der Aare-Tessin AG für Elektrizität (Atel). Das Wachstum des europaweiten Stromhandelsgeschäftes, der gute Geschäftsabschluss der Ende 2002 erworbenen Unternehmen im Ungarn und Tschechien sowie der weitere Ausbau der eigenen Produktionskapazitäten. Insgesamt erzielte Atel im Jahr 2003 bei Umsatz und Gewinn Rekordwerte.

Der Umsatz der Atel-Gruppe stieg im Jahr 2003 um 43 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken. Das Ergebnis vor Finanzierung und Steuern (EBIT) legte um 40 Prozent auf 360 Millionen Franken zu. Die durchschnittliche Anzahl Mitarbeiter wuchs um 200 auf etwa 8100 Mitarbeitende.

Das Geschäft im Segment Energie hat sich im Jahr 2003 in allen Regionen erfolgreich entwickelt. Wie erwartet prägte der erstmalige Einbezug der Gesellschaften Entrade und ECKG in Tschechien sowie Csepel in Ungarn die Ergebnisse. Dazu sorgten das Aare-Tessin AG für Elektrizität erfolgreiche Handelsgeschäft sowie ein straffes Kostenmanagement für positive Einflüsse auf die Ergebnisse. Der konsolidierte Umsatz im Segment Energie erreichte 3,8 Milliarden Franken. Das Segmentergebnis wuchs um 55 Prozent auf 327 Millionen Franken. Der Stromabsatz stieg 2003 erneut kräftig an und erreichte 69 Milliarden Kilowattstunden (plus 73 Prozent).

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