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ASUE: Umweltfreundliche Gasklimageräte steuerbegünstigt

Die Oberfinanzdirektion Karlsruhe hat laut ASUE die steuerliche Einordnung von Gasklimageräten geklärt: Sie werden steuerlich wie Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Blockheizkraftwerke) behandelt. Bei Jahresnutzungsgraden von über 70 Prozent werde die Mineralölsteuer zurückerstattet.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Gasklimageräte werden steuerlich wie Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Blockheizkraftwerke) behandelt und bedürfen vor ihrer Inbetriebnahme der Erteilung einer Erlaubnis durch das jeweils zuständige Hauptzollamt. Das habe die Oberfinanzdirektion Karlsruhe mitgeteilt, gab die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE) jetzt bekannt.

Bei Jahresnutzungsgraden von über 70 Prozent werde die Mineralölsteuer zurückerstattet, hieß es jetzt. Hierzu sei ein Antrag beim zuständigen Hauptzollamt zu stellen und der Jahresnutzungsgrad nachzuweisen. Die Finanzverwaltung sei damit einem Vorschlag der ASUE zur Besteuerung der in Großserien gefertigten Gasklimageräte gefolgt und honoriere damit die ressourcenschonende Technik, die sich sowohl zur Beheizung als auch zur Kühlung von Räumen eignet.

Bisher sei die steuerliche Einordnung der Gasklimageräte nicht einheitlich geklärt gewesen, da es sich um eine neue Anwendungstechnik handelte. Mit der steuerlichen Einordnung liege nun eine klare Grundlage für Investoren und Planer vor.

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