Sparsam

ASUE-Tipp: Solar- und Brennwerttechnik senken Heizkosten

Solarkollektoren auf dem Dach und ein Erdgas-Brennwertgerät im Keller sind nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE) das beste Rezept gegen steigende Ölpreise. Denn Heizung und Warmwasserbereitung verschlingen 90 Prozent der Hausenergie.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Die deutlich gestiegenen Rohölpreise werden in so manche Haushaltskasse ein großes Loch reißen, da Heizung und Warmwasserbereitung durchschnittlich knapp 90 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines Haushaltes verschlingen. Eine elegante Möglichkeit, Energiekosten einzusparen, ist nach Ansicht der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE) die Nutzung von kostenlos verfügbarer Sonnenenergie.

Mit einer Anlage üblicher Größe (ein bis 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro zu versorgender Person) kann das Warmwasser von Frühjahr bis Herbst bei entsprechender Sonneneinstrahlung erwärmt werden. In den Monaten Mai bis September könne die Solaranlage den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung fast vollständig decken, beschreibt der ASUE. Auf diese Weise laießen sich jährlich etwa 60 Prozent der für die Trinkwassererwärmung notwendigen Energie einsparen.

Als ergänzendes konventionelles Heizsystem raten die Experten zu einem Erdgas-Brennwertgerät. Es zeichnet sich nicht nur durch einen hohen Wirkungsgrad aus, sondern nutze darüber hinaus den aufgrund seiner vergleichsweise geringen Emissionen umweltschonendsten fossilen Energieträger.

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