Barometer

ASEW untersucht Stadtwerke-Image bei Gewerbe- und Geschäftskunden

Wie ist der Service eines Stadtwerkes? Sind die Mitarbeiter kompetent, freundlich und gut erreichbar? Diese und weitere Fragen wurden etwa 3000 Gewerbekunden von elf Stadtwerken zur Erstellung des ASEW-Erfolgsbarometers Gewerbekunden 2004 gestellt. Die Zufriedenheit liegt insgesamt im befriedigenden Bereich.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - Den 14 Stadtwerke, die sich am Erfolgsbarometer Gewerbe- und Geschäftskunden 2004 der Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) beteiligt haben, wurde jetzt ein gutes Image, aber Nachholbedarf bei Informationen bescheinigt.

Wie ist der Service eines Stadtwerkes? Sind die Mitarbeiter kompetent, freundlich und gut erreichbar? Diese und weitere Fragen wurden etwa 3000 Gewerbekunden von elf Stadtwerken zur Erstellung des ASEW-Erfolgsbarometers Gewerbekunden 2004 gestellt. Für das Erfolgsbarometer Geschäftskunden wurden in 2004 erstmals 500 Geschäftskunden von drei Stadtwerken interviewt. Während das Gewerbekundenbarometer 2004 zum dritten Mal durchgeführt wurde, hatte das geschäftskundenbarometer dieses Jahr Premiere. Durchgeführt werden die Erfolgsbarometer von der imug Beratungsgesellschaft aus Hannover.

Die Zufriedenheit mit ihren Energieversorgern liegt bei den Geschäftskunden insgesamt im befriedigenden Bereich. Das Vertrauen in die Kompetenz des Stadtwerkes wird nicht in Frage gestellt, dementsprechend sind die Zufriedenheitswerte hinsichtlich der Versorgungssicherheit mit 89 Prozent hoch. Lediglich befriedigend schneidet das Angebot der Serviceleistungen ab. Als kritisch werden die Informationsleistungen der Energieversorger (EVU) angesehen: Leistungsangebote, Preise und die Verständlichkeit der Abrechnung lassen laut Teilnehmern noch zu wünschen übrig. Die Gewerbekunden beurteilen diese Leistungen ähnlich.

Positiv ist das Image der Stadtwerke bei den Geschäfts- und Gewerbekunden mit einem Index von 69 bzw. 68 von 100 erreichbaren Punkten. Dazu tragen die Zuverlässig- und Vertrauenswürdigkeit der Stadtwerke sowie deren hoher regionaler Stellenwert bei. Deutlich weniger werden die kommunalen Energieversorger dagegen als flexibel, innovativ, umweltorientiert und kostenbewusst wahrgenommen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom sparen

    Wo der Strom derzeit am teuersten ist

    Der Strompreis kann je nach Region in Deutschland um bis zu 25 Prozent variieren. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer hat die Preise miteinander verglichen und und die teuersten und günstigsten Gebiete ermittelt. Der Kostenanstieg lag dabei 2013 durchschnittlich bei 0,5 Prozent.

  • Energieversorung

    Hannover: Verfügung gegen Yello wegen wettbewerbswidrigem Verhalten

    Die Stadtwerke Hannover haben vorm Landgericht Hannover eine Einstweilige Verfügung gegen die Kölner Yello Strom GmbH erwirkt. Vorwurf: Wettbewerbswidriges Verhalten. Yello darf nun nicht mehr behaupten, in bestimmten Gebieten der Region die Stromlieferung von den Stadtwerken zu übernehmen.

  • Stromtarife

    Stadtwerke Hannover AG steigert Umsatz um 18 Prozent

    Ein "gutes Ergebnis" bilanzierte die Stadtwerke Hannover AG heute in der Niedersächsischen Landeshauptstadt. Für "überschäumende Euphorie" sah Vorstandsvorsitzender Dr. Erich Deppe dennoch keinen Anlass, da gute Ergebnisse im liberalisierten Marktumfeld in jedem Jahr wieder hart und neu erarbeitet werden müssten.

  • Hochspannungsleitung

    10. Handelsblatt-Jahrestagung Energiewirtschaft 2003: Wende in der Energiewirtschaft?

    Vom 14. bis 16. Januar trifft sich die Energiebranche zum zehnten Mal in Berlin zur Handelsblatt-Jahrestagung. Neben Wirtschaftsminister Wolfgang Clement werden auch die Vorstände der Energieriesen RWE und E.ON über ihre Erfahrungen referieren. Ein zusätzliches Thema sind die Rahmenbedingungen eines Gas-Wettbewerbsmarktes.

  • Hochspannungsmasten

    Von Fachleuten für Fachleute: IT als EVU-Dienstleistung

    Mittlere und kleine Energieversorger favorisieren in der Informationstechnologie oftmals gemeinsame Lösungen. Dabei stellt ein Versorgungsunternehmen die IT-Infrastruktur für benachbarte EVU zur Verfügung und fungiert als gemeinsames Rechenzentrum. Diesen Trend will die Schleupen AG aktiv unterstützen.

Top