ASE erhöht Wafer-Fertigungskapazitäten in den USA

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die amerikanische Tochtergesellschaft der Angewandte Solarenergie GmbH (ASE), ein Unternehmen der TESSAG Technische Systeme und Services Aktiengesellschaft, hat angekündigt, ihre Wafer-Fertigungskapazitäten zu erhöhen. In Zukunft wird ASE Americas, Inc. jährlich 20 Megawatt fertigen.


Am Standort Billerica bei Boston (USA) investiert ASE 15 Millionen Euro in neue Produktionsanlagen, die im Sommer des nächsten Jahres in Betrieb gehen werden. Als Folge der erweiterten Waferkapazitäten wird ASE auch den Output ihrer industriellen Solarzellenfertigung in Alzenau steigern. ASE Americas stellt Wafer, das Ausgangsmaterial für kristalline Silicium-Solarzellen, nach einem patentierten Verfahren her: Im Unternehmen wird das Silicium in Form eines hohlen Oktogons aus der Schmelze gezogen und per Laser in rechteckige oder quadratische Formen geschnitten. Dieses Verfahren ist hocheffizient, da der sonst übliche Sägeprozess und der damit verbundene Materialverlust entfällt.

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