Frankreich

Areva schließt Fünf-Milliarden-Vertrag mit EDF über Uranlieferungen

Das französische Atomunternehmen Areva hat vom Energiekonzern EDF den Zuschlag über Uranlieferungen im Wert von mehr als fünf Milliarden Euro erhalten. Der langfristige Vertrag sei "der größte, der jemals in diesem Bereich unterzeichnet" worden sei, teilte Areva am Dienstag in Paris mit.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Paris (AFP/sm) - Die Lieferungen sollen demnach vor allem aus einer neuen Anreicherungsanlage der Atomanlage von Tricastin im Süden Frankreich kommen. Dort errichtet der Staatskonzern Areva derzeit für drei Milliarden Euro die Atomfabrik Georges-Besse II, die dieses Jahr ihren Betrieb aufnehmen soll.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom sparen

    Greenpeace kritisiert Sicherheitsanalysen französischer AKW

    Die von französischen Atomkraftwerken ausgehende Gefahr wird nach Einschätzung der Umweltorganisation Greenpeace in offiziellen Sicherheitsanalysen unterschätzt. Nicht ausreichend ernst genommen würden vor allem die Risiken, die eine Explosion im Inneren der Atommeiler oder ein Angriff von außen bergen könnten.

  • Strom sparen

    Fessenheim kann weiterbetrieben werden

    Mit milliardenschweren Maßnahmen müssen die französischen Atomanlagen nach dem Unglück von Fukushima für Katastrophenfälle nachgerüstet werden. Die staatliche Atomaufsicht ASN setzte den Betreibern am Dienstag eine Frist bis zum 30. Juni, um Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit vorzulegen. Für Fessenheim gab es grünes Licht.

  • Strompreise

    Frankreich will zweiten EPR-Atommeiler bauen

    Frankreich hat den Bau eines zweiten hochmodernen Druckwasserreaktors beschlossen. Der Atommeiler werde in der Nähe der Stadt Dieppe am Ärmelkanal gebaut, erklärte Staatschef Nicolas Sarkozy am Donnerstagabend. Die Arbeiten für den Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) am Standort Penly sollen in drei Jahren beginnen.

  • Strompreise

    Total und GDF-Suez planen neuen Druckwasserreaktor

    Der französische Erdölkonzern Total und der Gaslieferant GDF-Suez planen gemeinsam den Bau eines neuen Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) in Frankreich. Total wolle einen Minderheitenanteil an einem EPR-Projekt in Frankreich erhalten, sagte ein Unternehmenssprecher.

  • Strompreise

    Neuer EPR-Reaktor in Frankreich offenbar teurer als geplant

    Die Kosten für den Bau des ersten Europäischen Druckwasserreaktors (EPR) in Frankreich sind nach Presseangaben deutlich höher als geplant. Statt 3,3 Milliarden Euro veranschlage der Stromkonzern EDF nun über vier Milliarden Euro für das Projekt im nordfranzösischen Flamanville am Ärmelkanal, berichtete die Zeitung "Le Figaro".

Top