Insolvenz

ares zieht einstweilige Verfügung gegen TEAG zurück

Auch die ares-Kunden im Netzgebiet des Thüringer Energieversorgers TEAG werden mittlerweile von ihrem ehemaligen Stromanbieter mit Strom versorgt. Dagagen hatte ares nach Einleitung des Insolvenzverfahrens im Dezember eine einstweilige Verfügung beantragt, die mittlerweile aber wieder zurückgezogen wurde.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Nach der Einstellung der Stromlieferung durch den Berliner Stromhändler ares Energie-direkt GmbH hat die TEAG Thüringer Energie AG die Stromlieferung für 9000 betroffene Kunden in ihrem Netzgebiet übernommen. Die noch Anfang Dezember gegen die TEAG erwirkte einstweilige Verfügung hat ares mittlerweile zurückgezogen.

"Obwohl ares Rechnungen in erheblichem Umfang nicht bezahlt und der TEAG mit juristischen Mitteln eine schnelle Kundeninformation erschwert hat, haben wir schnell und unbürokratisch gehandelt, damit den ares-Kunden keine Nachteile entstehen", sagte ein Unternehmenssprecher. Nach Angaben der TEAG erhalten jetzt – nachdem also zunächst eine Notstromversorgung gesichert wurde – alle von der Insolvenz betroffenen Kunden eine Information über ihre Versorgungssituation.

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