Hin und her

ares und EWE einigen sich nach langwierigem Rechtsstreit

Zum 1. Januar 2002 wird die Berliner ares Energie-direkt GmbH im Gebiet der EWE in Oldenburg wieder Kunden mit Strom versorgen können.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Ein aufwendiger Rechtsstreit zwischen dem Berliner Energieversorger ares und der Oldenburger EWE AG, der durch die Kündigung des Vertrages seitens der EWE zum 30. April ausgelöst wurde, konnte jetzt beigelegt werden. ares hatte gegen die sofortige Umstellung seiner Kunden eine einstweilige Verfügung erwirkt, die die Durchleitung des ares Stroms zu den Kunden sicherstellen sollte. EWE legte daraufhin Widerspruch ein, weshalb das Vorgehen im Hauptverfahren über mehrere Instanzen fortgesetzt wurde. Jetzt haben sich beide Unternehmen außergerichtlich geeinigt, weil ares ein zunächst angefochtene EWE-Bedingung akzeptiert hat.

Joachim Schwarten, ares-Geschäftsführer bilanziert: "Wir freuen uns über die vertragliche Einigung, denn in der Vertragsgestaltung zeigten sich die Verhandlungspartner der EWE äußerst kooperativ. Mit den meisten Netzpartnern führen wir ausschließlich Vertragsverhandlungen und verzichten gern auf gerichtliche Entscheidungen."

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