ares: Trennung von Strompreis und Netznutzungsentgelten

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Als erstes Energieversorgungsunternehmen in Deutschland trennt die Berliner ares Energie AG ab Juli konsequent den reinen Strompreis von Netznutzungsentgelten. "Das", so der Vorstandsvorsitzende Andreas Rose, "führt zu Transparenz in der Abrechnung." Zukünftig zahlt der neue ares Kunde 9,99 Pfennige pro Kilowattstunde und einen monatlichen Grundpreis von 9,99 DM. Hinzu kommen die Netznutzungsentgelte, die die Netzbesitzer für die Durchleitung des Stromes zum Kunden verlangen und die je nach regionalem Preis extra ausgewiesen werden.


Doch nicht alle Netzbetreiber haben bislang ihre Durchleitungspreise veröffentlicht. Dort, wo diese Preise bislang nicht bekannt sind, garantiert ares bis zur Veröffentlichung der jeweiligen Netznutzungsentgelte einen Preis von 14 Pfennigen pro Kilowattstunde. Seit Januar 2000 sollen die Preise für die Nutzung des Stromnetzes laut Gesetz vom Netzbetreiber ausgewiesen werden. Rose zeigt sich überzeugt, dass die Preise bei den Netznutzungsentgelten schon bald ins Rutschen kommen werden. "In Skandinavien liegen - bei gleichen Lebenshaltungskosten - die Kosten für die Netzdurchleitung bei nur zehn Pfennig. Durch die Transparenz der Preise, die ares jetzt offen legen wird, werden die Netzbesitzer in Erklärungsnotstand kommen und ihre Preise ein weiteres Mal senken müssen."

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